ERBSTREITIGKEITEN


Der Streit ums Erbe: Juristischer Rat schafft Sicherheit

 

Das deutsche Erbrecht ist vom Gesetzgeber derart komplex und umfangreich gestaltet worden, dass es grundsätzlich keinerlei Fragen oder Probleme geben dürfte. Die Realität sieht allerdings ganz anders aus. In der Praxis werden zum Teil fehdenartige Erbstreitigkeiten geführt, um den letzten Willen des Erblassers durch das Gericht zu korrigieren. Der Streit ums liebe Geld kennt dabei keine gesellschaftlichen Schichten. Vom Nachlass eines Sozialhilfeempfängers bis hin zur milliardenschweren Erbschaft ist in den Verfahren alles vertreten.


Aus der Harmonie und dem Frieden einer Familie entwickelt sich in manchen Fällen regelrechter Hass. Teilweise ist die Meinung der Verfahrensbeteiligten derart stark in Zement gemeißelt, dass die Familie vollständig zerrüttet wird. In der Rechtswissenschaft wird die Hauptursache für einen Erbstreit damit begründet, dass ein unklares sowie laienhaftes Testament angewendet wurde. Eine weitere Ursache ist auch ein unausgesprochener Konflikt innerhalb der Familie, der mit dem Erbfall an die Oberfläche gelangt.


Wer erbrechtliche Vorsorge betreiben möchte, sollte sich frühzeitig um sein Testament kümmern, um Streitigkeiten zu verhindern. Idealerweise wird der letzte Wille bei einem auf Erbrecht spezialisierten Rechtsanwalt abgefasst. Als Erbrechtspezialist steht Rechtsanwalt Frank Wilken hier seinen Mandanten zur Seite.


Es bietet sich auch an, das Gespräch zu Lebzeiten mit den Erben zu suchen. Die Hinterbliebenen wissen bei diesem Vorgehen bereits vorab, wie hoch das Erbe ausfallen wird. Die gerichtliche Praxis zeigt allerdings, dass sich eine Vielzahl von Menschen zu Lebzeiten nicht mit dem eigenen Tod auseinandersetzen. Erbstreitigkeiten sind daher keine Ausnahme, sondern der Regelfall. Darüber hinaus hat sich die Familienstruktur in den letzten Jahrzehnten deutlich gewandelt. Es gibt schlichtweg immer mehr Patchwork-Familien. Es werden Kinder aus der ersten Ehe in den neuen Familienverbund mitgebracht. Häufig werden keine intakten familiären Bindungen geschlossen, was wiederum zu einem überdurchschnittlichen Misstrauen führt. Je komplexer und schwieriger die eigene Familiensituation ist, desto besser sollte das Testament oder der Erbvertrag verfasst werden.


Rechtsanwalt Frank Wilken hilft seinen Mandanten in erbrechtlichen Fragestellungen auch schon vorab. Bevor der letzte Wille schriftlich niedergeschrieben wird, ist eine Sondierung unerlässlich. Welcher Erbe soll welchen Nachlassgegenstand erhalten? Die Entscheidung sollte immer alleine beim künftigen Erblasser liegen. Involviert er seine Hinterbliebenen in dieses höchstpersönliche Reglement, können bereits zu Lebzeiten hitzige Diskussion nicht ausgeschlossen werden. Dies verfehlt allerdings den ausdrücklichen Zweck eines Testaments. Es handelt sich dabei um eine einseitige Willenserklärung, die keinerlei Zustimmung oder einer Annahme bedarf. Wer seinen Kindern die Entscheidung dennoch begründen möchte, kann sich durch Frank Wilken einen sogenannten Erbenbrief verfassen lassen. Darin wird geregelt, aus welchen Gründen welcher Erbe in welchem Umfang bedacht worden ist.


Bei einem Rechtsstreit vertritt Erbrechtspezialist Frank Wilken die Interessen seines Mandanten. Er berät ihn über die Erfolgsaussichten, versucht mit der Gegenseite eine Einigung zu erzielen und steht dem Mandanten bei einem Gerichtsverfahren zur Seite. Er versucht die Emotionen zielorientiert zu bündeln, um ein angemessenes Ergebnis zu erzielen. Während der Erblasser bereits zu Lebzeiten juristischen Rat in Anspruch nehmen sollte, gilt dies spätestens für die Erben, falls ein erbrechtlicher Streit aus Sicht der Parteien unerlässlich ist.

 

Bei sämtlichen Fragen rund um Erbstreitigkeiten steht Ihnen Rechtsanwalt Frank Wilken verlässlich zur Seite. Rufen Sie uns gleich an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.