NACHFOLGE IN UNTERNEHMEN und UNTERNEHMERTESTAMENT


Die Unternehmensnachfolge: Ein Lebenswerk für die nächste Generation

 

Mit dem Aufbau eines eigenen Unternehmens verwirklichen sich viele Menschen ihren persönlichen Lebenstraum. Zu Lebzeiten wird die gesamte Motivation und der Arbeitseinsatz in die Entwicklung der Firma investiert. Nur wenige Unternehmer machen sich zu diesem Zeitpunkt bereits Gedanken darüber, was aus ihrem Lebenswerk im Todesfall werden soll. Schließlich soll die Unternehmensnachfolge noch zu Lebzeiten persönlich geregelt werden.

 

Schätzungen zufolge werden in den nächsten Jahren etwa 300.000 mittelständische Unternehmen ihre Unternehmensnachfolge antreten müssen. Eine umfassende Nachfolgeplanung ist dabei unerlässlich, um die Existenz auch für die Zukunft zu sichern.

 

Zum Beispiel kann ein plötzlicher Tod die gesamte Planung des Erblassers vollständig erschüttern. Hat er kein Testament aufgesetzt, wodurch er die Erbfolge individuell regelt, werden die gesetzlichen Erben das Unternehmen erben. Vorgesehen war aber eigentlich, dass der langjährige Mitarbeiter das Unternehmen im Todesfall fortführen soll. Immerhin war er schon beim Aufbau maßgeblich beteiligt und kennt insofern die unternehmerischen Prozesse. Der gesetzliche Erbe hat in den vergangenen Jahren keinerlei Kontakt zum nunmehr verstorbenen Unternehmensinhaber gehabt. Ohnehin wird er kaum ein großes Interesse daran haben, die Existenz der Firma aufrecht zu erhalten. Dieses Beispiel verdeutlicht, wie wichtig der frühzeitige Umgang mit sämtlichen Fragen und Problemen, die das Erbrecht haben kann, ist.

 

Als Spezialist für Erbrecht steht Rechtsanwalt Frank Wilken viele Jahre schon Unternehmern in diesen Fragen zur Seite: Auf das Erbrecht spezialisiert, betreut er seine Mandanten bei Fragen rund um die Nachfolge von Firmen und erstellt gemeinsam mit dem Unternehmer bei Bedarf auch Notfallpläne.

 

Frank Wilkens Hauptaufgabe besteht allerdings darin, den Mandanten bei der Erstellung eines rechtssicheren Testaments zu unterstützen. In vielen Fällen führt der plötzliche Tod eines Unternehmers auch zu einem abrupten Ende seines Lebenswerks. Zwangsweise erfolgen etwa ein Viertel der Unternehmensübertragungen aufgrund des Todesfalls. Vorsorge ist daher ein sehr wichtiges Thema, mit dem sich jeder Unternehmer intensiv auseinandersetzen sollte. Verstirbt der Unternehmer, besteht die größte Gefahr für den Fortbestand seines Lebenswerks in dem Rückfluss der Liquidität. Handelt es sich um einen Familienbetrieb und möchte der Unternehmer einem seiner Kinder das Unternehmen übertragen, werden die anderen pflichtteilsberechtigten Erben im Erbfall möglicherweise ihre Pflichtteilsansprüche gegen den Unternehmensnachfolger geltend machen. Im Regelfall ist das Betriebsvermögen gleichzeitig der Hauptbestandteil des Gesamtvermögens eines Unternehmers. Wird nun der gewünschte Erbe mit den Pflichtteilsansprüchen der anderen Erben konfrontiert, wird die Existenz der Firma oftmals nicht gesichert werden können.

 

Im deutschen Recht können eine Vielzahl von Regelungen individuell getroffen werden, um insbesondere auch Rechtsstreitigkeiten von vornherein zu vermeiden. Im Falle einer unternehmerischen Nachfolge kann es sich anbieten, einen Pflichtteilsverzicht zu vereinbaren. Ebenso hat die Wahl des Güterstandes maßgeblichen Einfluss auf erbrechtliche Fragestellungen. Der Spezialist für Erbrecht, Rechtsanwalt Frank Wilken, berät Sie hier gerne.

 

Ein weiterer Grund, weshalb bereits zu Lebzeiten ein Rechtsanwalt mit erbrechtlicher Spezialisierung aufgesucht werden sollte, ist die Erbschaftssteuer. Grundsätzlich ist es unerheblich, ob ein Unternehmen durch den Tod oder bereits zu Lebzeiten durch eine Schenkung übertragen wird. Sowohl das Erbschaftssteuer- als auch das Schenkungssteuergesetz finden unmittelbar Anwendung. Bei der richtigen Gestaltung sind allerdings gesetzliche Vergünstigungen möglich und sollten bei der Übertragung auf die nächste Generation ausgeschöpft werden.

 

Ein weiteres Beispiel, wo Frank Wilken unterstützt: Kommt es trotz aller sorgsamen Vorausplanungen zu einem Rechtsstreit, wird er versuchen, die Emotionen zu berücksichtigen, um eine interessengerechte Lösung zu finden. Soll eine Entscheidung durch das Gericht herbeigeführt werden, vertritt Frank Wilken den Mandanten in dem Verfahren. Soweit sollte es allerdings nicht kommen, so dass eine vorausschauende Unternehmensplanung auch für den Todesfall unerlässlich ist.

 

Bei sämtlichen Fragen zu der Unternehmensnachfolge steht Ihnen Rechtsanwalt Frank Wilken als Spezialist für Erbrecht vertrauensvoll zur Seite. Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns einfach an.